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Ergebnisse: Welche Erkenntnisse liefern das KiTa-Register und die Berichte?

Hier finden Sie die aktuellen Daten des Corona-KiTa-Dashboards sowie die regelmäßigen Zwischenberichte aus den weiteren Modulen.

Corona-KiTa-Dashboard: Aktuelle Daten zur Kindertagesbetreuung

Wie funktioniert die Kindertagesbetreuung unter Pandemiebedingungen? Wie viele Kinder können derzeit in den Ländern betreut werden? Wie viele Einrichtungen sind von Verdachtsfällen oder bestätigten COVID-19-Infektionsfällen betroffen? Und wie viele Kitas mussten in den letzten Wochen pandemiebedingt gruppenweise oder komplett schließen? Diese Fragen beantwortet das Corona-KiTa-Dashboard ab jetzt regelmäßig. Grundlage der Auswertungen sind die wöchentlichen Meldungen von Kitas und Tagespflegepersonen bundesweit im Rahmen des KiTa-Registers. Einrichtungen, die sich noch nicht an den Abfragen beteiligen, können sich hier jederzeit fürs KiTa-Register registrieren.

Über die Auswahlflächen können Sie die Erläuterungen zu den einzelnen Infografiken ansteuern und sich die Veränderung im Zeitverlauf anzeigen lassen. Die Daten werden wöchentlich aktualisiert. Aufgrund von Anpassungen in der Datenaufbereitung sowie durch retrospektiv erhobene Daten kann es rückwirkend zu leichten Abweichungen bei den berichteten Kennzahlen kommen.

Sollte Ihnen das Dashboard nicht optimal angezeigt werden, können Sie die Übersicht auch auf einer externen Seite aufrufen.

Hinweis zu den Dashboarddaten

Im Zuge der Überarbeitung der wöchentlichen Fragebögen war es dank der Unterstützung und der Aktualisierung der Angaben durch die teilnehmenden Kindertagespflegepersonen und Kitas möglich, die Kennzahlen genauer zu berechnen und die Ergebnisse somit noch präziser darzustellen. Dieser Umstellungseffekt lässt sich in den Angaben auf unserem Dashboard ab KW 23 erkennen, was eine kleinere, vorübergehende Zu- oder Abnahme einiger Werte zur Folge hat. 

Sinkt die Anzahl der teilnehmenden Einrichtungen am KiTa-Register in einem Bundesland auf unter 2 % pro Woche oder (in kleinen Bundesländern) auf unter zehn Teilnehmende pro Woche, wird das entsprechende Bundesland in der jeweiligen Woche nicht in der Länderübersicht angezeigt.

Dokumente: Alle Berichte der Corona-KiTa-Studie zum Download

Das Forschungsprojekt publiziert monatliche Kurzberichte zu den Themen Familie, Kinderbetreuung und Infektionsgeschehen. 

In den vierteljährlich erscheinenden Quartalsberichten wird im ersten Teil näher auf die Teilkomponenten der Studie eingegangen und schildert den aktuellen Stand der Arbeiten. Des Weiteren enthalten die Quartalsberichte einen Teil II, in dem ausgewählte Schwerpunktthemen vertieft betrachtet werden. In Teil III findet die Fortschreibung der Ergebnisse aus dem vorangegangenen Monatsbericht statt.

Monatsbericht Juli 2021: Familienklima, Impfquote & Betreuungskapazitäten in Kitas sowie Eckdaten der COALA-Studie

Der Monatsbericht Juli 2021 der Corona-KiTa-Studie widmet sich u. a. den Themen des Familienklimas aus Elternsicht während der Pandemie, der Impfquote unter den Kita-Beschäftigten sowie den Eckdaten aus der Erhebungsphase der COALA-Studie. Nachfolgend finden Sie einen Auszug der Highlights des Monatsberichts Juli 2021

Modul CoKiss: Ergebnisse aus der Online-Kurzbefragung „Kinderbetreuung in Deutschland“

  • Seit Anfang März 2021 steigt der Anteil der Kinder, die ihre Kindertagesbetreuung wieder besuchen können, kontinuierlich an und lag zuletzt von Anfang Juni bis Anfang Juli 2021 (KW 22–KW 26) bei 90%. Das zeigt die KiBS-Elternbefragung.
  • Trotz vieler Einschränkungen und aufgrund der Pandemie neu entstandener Belastungen, gelang es Eltern und Kindern, der schwierigen Situation auch etwas Positives abzugewinnen und z. B. gerne Zeit miteinander zu verbringen. Dies wurde anhand des Familienklimas erfasst. Dazu sollten Eltern einschätzen, inwiefern sie auch weiterhin, trotz der Pandemie, gerne Zeit mit der Familie verbrachten oder die Familie Spaß miteinander hatte.

Modul KiTa-Register: Ergebnisse zu den derzeitigen Betreuungskapazitäten des KiTa-Registers

  • Die Daten des KiTa-Registers legen nahe, dass der Anteil des pädagogischen Personals mit mindestens einer Impfung gegen COVID-19 über dem entsprechenden Anteil aller 18- bis 59-Jährigen der Gesamtbevölkerung liegt. Bei den Impfquoten sind regionale Unterschiede erkennbar, wobei die Impfquoten in allen Ländern seit Beginn der Abfrage (KW 23, 07.06.–13.06.2021) einen positiven Trend aufweisen.
  • Trotz der hohen Inanspruchnahmequoten (und damit einer nahezu vollständigen Auslastungssituation) zeigen sich bei den Kindertagespflegestellen die bisher niedrigsten Werte zu gemeldeten SARS-CoV-2-Infektionen (bei der Kindertagespflegeperson selbst, Mitgliedern ihres Haushaltes, bei den betreuten Kindern oder deren Eltern).

Modul CATS: Ergebnisse aus den Surveillancesystemen des RKI

  • Nachdem die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) bei Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren Anfang Mai 2021 sehr rasch angestiegen war, konnte seit Anfang Juli wieder ein Rückgang beobachtet werden. Einhergehend mit zunehmenden Lockerungen liegen die Werte jedoch seit Anfang Juni über dem Niveau, welches in den Jahren vor der Pandemie beobachtet wurde (2016–2019). In KW 28 (12.07.–18.07.2021) wurden wöchentlich rund 530.000 ARE bei den 0 bis 5 Jahre alten Kindern geschätzt. Das sind etwa 1,7-mal mehr ARE bei Kindern als in den Jahren 2016–2019. Dieser höhere Wert könnte zusätzlich auf einen Nachholeffekt hinweisen, da die Zirkulation vieler Atemwegserreger im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vorher massiv zurückgegangen war.
  • Die Meldeinzidenz der Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren ging ab Mitte April 2021 sehr rasch zurück und erreichte Mitte Juni ein Plateau bei unter sieben Fällen pro 100.000 Kinder. Für KW 28 (12.07.–18.07.2021) wurden 296 Fälle im Alter von 0 bis 5 Jahren übermittelt (6,3 Fälle/100.000). Der Anteil der Fälle in dieser Altersgruppe an allen Meldefällen war seit Mitte Juni 2021 wieder rückläufig und lag in KW 28 mit 3,5% deutlich unter dem Bevölkerungsanteil von 5,7%.

Modul COALA: Eckdaten aus der Erhebungsphase der COALA-Studie

  • Für die COALA-Studie wurden zwischen Ende Oktober 2020 und Ende Juli 2021 30 Kitas mit SARS-CoV-2-Ausbrüchen in neun Bundesländern untersucht. Es wurden insgesamt 936 Personen in die Studie eingeschlossen.
  • Die Teilnahmebereitschaft bei den Beprobungen in den Hausbesuchen und den Selbstbeprobungen war durchgängig sehr hoch. Beim ersten Hausbesuch haben 99% der Teilnehmenden einen Mund-Nasen-Abstrich, 92% eine Speichelprobe und 93% eine Blutprobe abgegeben. Bei den Selbstbeprobungen wurden zwischen 89–97% der Mund-Nasen-Abstriche, 84–92% der Speichelproben und 66% der Stuhlproben an das RKI zurückgeschickt.
  • Bei den zweiten Hausbesuchen wurden 122 zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen auf Antikörper untersucht und befragt.
  • Insgesamt wurden Befragungen mit 918 Personen aus den untersuchten Haushalten, 29 Kita-Leitungen und mit 30 kooperierenden Gesundheitsämtern durchgeführt.

Weitere Veröffentlichungen zur Studie

Beim Besuch des Robert Koch-Instituts von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewannen beide Politiker einen tieferen Einblick in COALA - Modul IV der Corona-KiTa-Studie. Im Anschluss lobten beide alle Beteiligten und hoben die Bedeutung des Moduls sowie der ganzen Studie hervor. Auf YouTube finden Sie das ganze Video mit den Statements und Einschätzungen beider Politiker.

Im Oktober 2020 kommentierte DJI-Projektleiterin Dr. Susanne Kuger erste Zwischenergebnisse aus dem KiTa-Register. Hier geht es zum Video auf YouTube.

Einladung an alle Kitas und die Tagespflege: Jetzt für die Befragung anmelden!